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Gesamtschule Eilpe
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Ein Besuch im Hagener Rathaus - und die Folgen

Am 22.04.10 besuchte die Klasse 5d das Rathaus in Hagen.
Frau Foschepott zeigte uns das Rathaus. Zuerst sind wir ins Trauungszimmer gegangen. Dort hat sie uns viel über das Rathaus erzählt. Kurz darauf sind wir die Treppe im Eingangsbereich
hinauf gegangen und in den Ratssaal gelangt. Leonie wurde Oberbürgermeisterin und Tobi Schriftführer.

Im Rathaus


Dort hat Frau Foschepott einiges über die Parteien erklärt. Vor der Tür des Ratssaals war die Stadt Hagen von 1724 abgebildet. Dann sind wir in die Lobby gegangen,wo Feste veranstaltet werden. An den Wänden waren Bilder. Es gab nur eine Bürgermeisterin, aber die hat geschummelt. Anschließend sind wir ins 3. Stockwerk gegangen. Da haben wir viel über die Partnerstädte von Hagen erfahren. Wie z.B. Berlin, Smolensk und Bruck an der Mur. Dann sind wir über die Brücke zwischen den Rathäusern zur Poststelle gegangen. Leider war die Maschine kaputt.Aber trotzdem hat es dort Spaß gemacht. Zum Schluss haben wir unsere Fragen Frau Foschepott gestellt, weil der Bürgermeister, Herr Dehm, weg war.

Pierre-Yves (5d)


Noch offene Fragen haben wir ihm gemailt:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Am 22.04.10 hat die Klasse 5d der Gesamtschule das Rathaus
besichtigt. Wir bedanken uns für die Einladung. Es hat uns sehr gut gefallen. Leider konnten wir Sie nicht persönlich erreichen. Deshalb senden wir auf diesem Weg unsere Fragen.

  1. Verraten Sie uns 3 Sachen die Sie mit dem Geld von Hagen machen wollen?
  2. Sind Sie für den Bau des Tierheims in Hagen-Eilpe?
  3. Warum gibt es in Hagen so wenig Fahrradwege?
  4. Welche war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer Amtszeit?
  5. Kann Hagen die Fußballplätze und Spielplätze verbessern?

Klasse 5d


Einige Zeit später erreichte die Klasse dann die Antwort des Oberbürgermeisters, die wir im Folgenden abdrucken:

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich freue mich, dass Euch der Besuch in unserem Rathaus gut gefallen hat und bedanke mich ganz herzlich für Euer großes Interesse. Gerne will ich auf diesem Wege Eure Fragen beantworten:

Zu 1.) Wie Ihr sicher wisst, ist die Stadt Hagen schon seit vielen Jahren hoch verschuldet. Aus diesem Grund müssen wir sehr behutsam mit unserem Geld umgehen, damit auch Ihr in Zukunft noch in einer schönen und attraktiven Stadt leben könnt. Ich denke, am besten ist unser Geld angelegt, wenn wir in die Bildung und in die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen investieren.

Zu 2.) Ich bin auch der Meinung, dass wir in unserer Stadt ein vernünftiges Tierheim haben müssen. Und da das alte kaum noch zu reparieren ist, wäre ein Neubau sicherlich sinnvoll. Aber auch bei einem neuen Tierheim müssen wir genau überlegen, wie viel Geld wir dafür investieren können. Den Tieren wäre sicher auch geholfen, wenn sie in einem nicht ganz so teuren Gebäude eine neue Bleibe finden würden.

Zu 3.) Ich fahre selbst gerne Rad und finde, dass es in Hagen schon eine Reihe wirklich toller Radwege gibt. Mehr wäre natürlich immer schön, aber wie Ihr sicher auch wisst, ist Hagen eine Stadt mit sehr vielen Steigungen und Anhöhen. Da ist das Radfahren eh schon eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Von daher wird es in Hagen vermutlich niemals ein so tolles Radwegenetz geben wie zum Beispiel in einer Stadt wie Münster oder – viele von Euch werden es aus dem Urlaub kennen – in Holland.

Zu 4.) Ich habe seit meinem Dienstantritt im letzten Oktober schon eine Reihe schöner Erlebnisse hier gehabt und kann nur sagen, dass Hagen wirklich eine tolle und spannende Stadt ist. Besonders gefreut hat mich natürlich die Eröffnung des neuen Westfalenbades Ende April. Das ist echtes Highlight für unsere Stadt! Wenn Ihr noch nicht dort wart, solltet Ihr das schnell nachholen! Ihr werdet bestimmt genau so begeistert sein wie ich…

Zu 5.) Wie ich schon gesagt habe, haben wir als Stadt viele Schulden. Deshalb können wir manche Dinge nicht unbedingt noch verbessern, sondern müssen vielmehr schauen, dass bestehende Einrichtungen wie Sport- und Spielplätze dauerhaft gesichert werden können. Das ist eine Aufgabe für uns alle – auch für Euch! Ich kann Euch deshalb nur bitten, immer pfleglich mit städtischen Einrichtungen umzugehen. Was einmal kaputt ist, kann möglicherweise nicht so schnell wieder neu aufgebaut werden.

Soweit meine Antworten auf Eure Fragen.

Es grüßt Euch herzlich

Jörg Dehm

Oberbürgermeister
der Stadt Hagen

 

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Letzte Änderung: 31.05.2010