Die Jungen- und Mädchentage im 6. Jahrgang
Der Ausflug der Mädchen zum Marienhof
Die Jungen-Mädchen-Tage sind total schön! Wir waren als erstes bei der AWO. Dort haben wir das Thema „Mädchen /Die Frau von Innen“ besprochen. Und wir haben gelernt, dass man vor einem Geschlechtsverkehr über die Verhütung spricht! (Das ist sehr wichtig!) Am nächsten Tag waren wir bei WiWa (Wildwasser), da haben wir „Selbstbehauptung“ gemacht. Das war so: wir sollten aus uns herauskommen! Wir sollten lernen, nicht so schüchtern in der Ecke zu stehen. - Das haben wir auch geschafft.

Danach waren wir auf dem Marienhof, das war soooo toll!!! Wir waren am ersten Tag gleich klettern. Es gab den Catwalk, die Himmelsleiter, das Kistenklettern und die Kletterwand.

Am nächsten Tag haben wir unsere innere Kraft gemessen. Wir mussten mit der bloßen Hand ein 18 Millimeter dickes Brett zerschlagen. Das haben alle Mädchen geschafft. Wir waren so stolz!

Und dann am nächsten Tag haben wir eine Wanderung gemacht, und sind barfuß durch einen eiskalten Bach gelaufen. Das war auch besonders toll!
Bericht von Paula
Ausflug der Jungen zum Marienhof
Als ich zuerst hörte, dass wir einen Ausflug zum Marienhof unternehmen, dachte ich, dass es sicher langweilig werden würde.
Am Montag den 7. September war dann der erste Tag am Marienhof. Wir waren nur unter Jungs, den Kerlen aus der 6a und 6b. Wir, die 6b, spielten Jugger. Dieses Spiel kommt aus Amerika und ist ein Team-Spiel, bei dem man sich näher kommt. Der Jugger ist ein Hundekopf aus Schaumstoff. Ziel des Spiels ist es, den Jugger in den Eimer des Gegners zu werfen. Ein Tor bringt einen Punkt.
Anschließend ging es in den Sportraum. Dort konnten wir uns austoben.

In gemeinsamen Ringkämpfen und mit Kissenschlachten haben wir alle ziemlich Spaß gehabt – doch danach waren wir fix und fertig.
Am Dienstag den 8. September trafen wir uns an einer sogenannten Kletterwand. Angeseilt kletterten wir senkrecht daran hoch und mussten dann auch noch eine Steilwand bezwingen. Um Vertrauen zu lernen sicherten wir uns gegenseitig.

Die nächsten Angebote waren Kistensstapeln, der Catwalk und die Himmelsleiter. Beim Kistenstapeln war man angeseilt. Insgesamt gab es 18 Kästen, die gestapelt werden mussten um darauf zu klettern. Der Catwalk hat mir am besten gefallen. Erst musste man eine Strickleiter rauf, die ca. 10 Meter hoch war. Wenn man oben angelangt war, musste man 10 Meter über einen Baumstamm balancieren. Die Himmelsleiter war eine Strickleiter, die einen Meter Abstand zwischen den einzelnen Sprossen hatte. Nach diesem Tag taten meine Hände weh, vom vielen Hochziehen!

Mittwoch, der 9. September war der letzte Tag auf dem Marienhof. Man konnte sich vom Haus abseilen und eine Kugelbahn im Wald bauen und die Sachen machen, die man bisher noch nicht geschafft hatte. Die Hauswand war ca. 18 Meter hoch und von dort aus wurden wir abgeseilt.
Highlight für mich war es, die Kugelbahn im Wald zu bauen. Aus Materialien aus dem Wald haben wir die Bahn gebaut. Wir hatten viele Ideen: Rampen, rasante Kurven, Tunnel und verschiedene Ebenen.
Ich habe viele meiner Klassenkameraden unterschätzt und jetzt weiß ich, dass jeder von ihnen was Bestimmtes gut kann.
Ich würde mich freuen, wenn es mehrere solcher Ausflüge geben würde!
Bericht von Bo-Vincent
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