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Bericht
über den Besuch des neunten Jahrgangs im Opel-Werk Bochum

Am Mittwoch den 21.01.2004 sind wir, die Klassen 9a und 9b, mit unseren
Klassenlehrern zum Opel-Werk nach Bochum gefahren. Dort wird der Opel
Astra und der Opel Saphira hergestellt.
Die
Führung wurde von zwei netten Herren übernommen, die uns erst
etwas über die drei einzelnen Hallen erzählt haben. In Halle
1, welche wir später besichtigten, werden die Karosserieteile hergestellt
und die Autos vollständig zusammen gebaut. In Halle 2, die etwas
weiter entfernt steht, werden die Motoren gebaut. In Halle 3 werden die
kleinen Teile hergestellt und von dort aus auch an andere Opel-Werke geliefert.
In der gläsernen Eingangshalle stehen mehrere Opel-Autos und ein
Modell von Halle 1, an dem uns Herr Schwarz den Weg, den wir dann gingen,
gezeigt hat.
Bevor die Führung begann, bekamen wir Schutzbrillen und Kopfhörer,
durch die wir Herr Schwarz hören konnten. Die Klasse 9b ging schon
mit einem anderen Führer vor.
Als erstes sahen wir das Presswerk, in dem die einzelnen Seitenteile,
Boden und Dach in ihre richtige Form gepresst werden. Die Maschinen dafür
kosten mehrere tausend Euro. Danach werden die Teile zum Schweißen
geschickt und zusammen geschweißt. Jetzt geht es für die „Autos“
zum lackieren. Was wir uns leider, aus Sicherheitsgründen, nicht
angucken durften. Anschließend wird die Innenverkleidung eingebaut,
das Armaturenbrett, die Sicherheitsgurte, die Sitze und so weiter. Dabei
fahren die Autos auf einem Band. Jeder Arbeiter hat dort knapp eine Minute
Zeit, seine Arbeit zu erledigen, falls er das einmal nicht schafft muss
er an einem Band ziehen, dann bleibt das Fließband stehen. Nun bekommen
die fast fertigen Autos das Fahrwerk, die Achsen und die Reifen. Das wird
auch „Autohochzeit“ genannt.
Wenn alles so weit fertig ist wird noch mal alles gecheckt und wenn dann
alles funktioniert, kommen die Autos auf einen Parkplatz und von dort
aus zu den freundlichen Opelhändlern.
Es sind circa 10 000 Arbeiter in allen drei Hallen zusammen beschäftigt.
Davon sind nur 5% Frauen.
Judith Pach
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