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Ausflug in die Römerstadt Xanten Am 1. Juli 2010 sind wir, die Klasse 6b, nach Xanten gefahren. Dort haben wir gelernt, dass die Römer in einer Burg lebten, wo es ein Amphitheater und andere beeindruckende Gebäude gab.
Eins davon waren die Thermen, das waren sozusagen die Bäder der Römer. Zuerst nahmen sie ein Kaltbad, dann gingen sie nebenan in ein Laubad, damit es nicht so anstrengend für den Körper ist, wenn sie darauf ins Warmbad gingen. Die Thermen waren auch als Treffpunkt gut geeignet. Dort trafen sich Freunde und entspannten. Viele Leute beschäftigten sich auch dadurch, dass sie ins Amphitheater gingen, um Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen beobachten zu können. Die Gladiatoren waren meistens Sklaven oder Todgeweihte, oft aber auch Berufskämpfer. Nach einem Kampf wurde entschieden, ob der Gewinner frei gelassen wird, oder weiterhin Sklave bleibt. Ein Kampf ging so lange, bis einer fiel, aber irgendwann waren Gladiatorenkämpfe nicht mehr aufregend und die Tierhetzen wurden erfunden. Tierhetzen sind Kämpfe, in denen Tiere gegeneinander kämpfen. Der erste Kampf war ein Panther gegen einen Löwen. Als Tierhetzen immer langweiliger wurden, ließ man Menschen gegen Tiere antreten. Ich habe festgestellt, dass die Römer schon klug waren, denn sie hatten schon richtige Wasserkanäle, die sie auch dazu benutzten, um Wasserschlachten in größeren Amphitheatern nachzustellen.
Am 1. Juli 2010 waren wir in Xanten im Museum. Damals konnten nur die reichen Kinder in die Schule gehen, die armen mussten den Eltern bei der Arbeit helfen. Später mussten die Jungen das Handwerk ihrer Väter erlernen. Die Mädchen dagegen, die mit 12 Jahren verheiratet wurden, mussten bei der Ernte helfen, waschen und alle anderen Hausarbeiten machen – sie wurden Hausfrauen.
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Letzte Änderung: 12.07.2010
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